Unser Weg zu Physical AI – Von der ersten Simulation bis Isaac Sim
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Wer Physical AI ernst meint, kommt an Simulation nicht vorbei. Die Frage ist: Wo fängt man an?
Dieser Beitrag beschreibt die ersten beiden Schritte unserer Journey – vom pragmatischen Einstieg bis zu einer leistungsfähigeren Simulationsumgebung.
Schritt 1: MachineLogic von Vention
Wir haben mit MachineLogic von Vention angefangen. Für uns war das genau der richtige erste Schritt:
- Vollständige Physiksimulation – nicht nur Visualisierung, sondern echtes physikalisches Verhalten.
- Direkt im Vention-Ökosystem integriert, das wir ohnehin im Tagesgeschäft nutzen.
- Kein Kaltstart – ein nahtloser Übergang von Design zu Simulation.
MachineLogic hat uns einen niedrigschwelligen Zugang zu Simulation gegeben, ohne eine separate Toolchain aufsetzen zu müssen. Wer bereits mit Vention-Hardware arbeitet, hat hier einen natürlichen Startpunkt.
Schritt 2: NVIDIA Isaac Sim über Brev
Irgendwann will man mehr: höhere Simulationsgenauigkeit, synthetische Datengenerierung, Domain Randomization. Da kommt NVIDIA Isaac Sim ins Spiel.
Die Herausforderung: Isaac Sim lokal aufzusetzen ist nicht trivial. GPU-Anforderungen, Treiberkompatibilität, Omniverse-Abhängigkeiten – schnell geht ein ganzer Tag drauf, bevor die erste Szene läuft.
NVIDIA Brev Launchables löst das pragmatisch:
- Vorkonfigurierte Cloud-Instanzen – Isaac Sim läuft in Minuten, nicht Stunden.
- Pay-per-Use – keine Vorabinvestition in Hardware.
- Kein Setup-Aufwand – alles ist sofort einsatzbereit.
Wann Brev sinnvoll ist – und wann nicht
Ist ein Brev Launchable die richtige Wahl für produktive Workloads? Nein. Dafür braucht man dedizierte Infrastruktur mit mehr Leistung und Persistenz.
Aber darum geht es auch nicht. Brev ist sinnvoll für:
- Isaac Sim kennenlernen, ohne Tage mit Konfiguration zu verlieren.
- Schnelle Simulationen laufen lassen, um Konzepte früh zu validieren.
Für uns bei Grasp Monkey ist es ein praktischer Weg, Greifszenarien in der Simulation zu testen, bevor wir in dedizierte Infrastruktur investieren.
Unser Fazit
Nicht das Setup optimieren – sondern das, was man simuliert. Die Infrastrukturfrage kommt später.
Wir teilen unsere Physical-AI-Journey weiter, je tiefer wir in Simulation, synthetische Daten und den Transfer in die reale Welt einsteigen. Wer auf einem ähnlichen Weg ist – meldet euch.